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Hochverfügbarkeit

Wir bewegen uns in einem Zeitalter, in dem Informationen zu jeder Zeit von fast überall zugänglich sind. Man spricht in diesem Zusammenhang gerne von einer „Always On World“. Doch welche Auswirkungen hat ein Ausfall von zentralen Diensten, oder gar ein Datenverlust für ein Unternehmen? Über 90 Prozent der Firmen, die bedeutsame Datenverluste erleiden, sind innerhalb von fünf Jahren nicht mehr am Markt vertreten.

Auch angesichts dieser möglichen Folgen verlassen sich gerade die meisten Klein- und Mittelständischen Unternehmen immer noch auf traditionelle Strategien zu Absicherung ihrer Geschäftsprozesse. Meist sind die Kosten die für den Aufbau und den Betrieb von hochverfügbaren Plattformen entstehen zu hoch. Um sich darüber weniger Gedanken machen zu müssen, verfolgen Hersteller die unterschiedlichsten Methoden zur Absicherung von unternehmenskritischen Daten und Diensten. Traditionelle Ansätze basieren dabei auf einem Wiederherstellungsverfahren und erfüllen die Anforderung  an einen störungsfreien Betrieb, laut ESG, nur unzureichend, wobei ca. 32% der eingesetzten Produkte und Lösungen gänzlich versagen.

 

Die haufigsten Verwechslungen im Zusammenhang mit Hochverfügbarkeit sind:


Aufbau eines RAID-Systems: Der Einsatz eines RAID-Systems schützt nicht vor dem Ausfall eines Serversystems und ist somit nur Grundlage einer übergeordneten Lösung.

Einsatz einer USV: Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung kann ausschließlich den Ausfall der Hauptstomversorgung kompensieren.

Einsatz von Stand-By Systemen: Standby Systeme werden üblicherweise manuell umgeschlaltet und eine Daten- bzw. Transaktionskonsitenz muss anderweitig realisiert werden.

Integration von Backup-Lösungen: Unverzichtbar für den IT-Betrieb aber ausschließlich für eine manuelle Wiederherstellung gedacht.

Virtualisierung: Virtualisierung ist keine Hochverfügbarkeitslösung. Ganz im Gegenteil, denn durch die Konsolidierung von Serversystemen werden die Ansprüche an Verfügbarkeit noch gesteigert. Zusatzprodukte können hier Abhilfe schaffen aber meist ist hierfür ein zentrales Storage (SAN) unabdingbar, welches wiederum einen Single Point Of Failure darstellt und die Realisierung von Hochverfügbarkeit erschwert.

Fehlertoleranz ist Hochverfügbarkeit: Fehlertolerante Systeme sichern Applikationen und Server mit bis zu 99,9999% Verfügbarkeit ab (ca. 30 Sek. pro Jahr ungeplante Ausfälle). Hochverfügbare Systeme bewegen sich im Gegensatz dazu bei 99,9% Verfügbarkeit (ca. 9 Stunden pro Jahr ungeplante Ausfälle).

Echte Hochverfügbarkeit beginnt bei 99,9%: Das Verfügbarkeitsniveau von echter Hochverfügbarkeit beginnt bei 99,99%.

Der Einsatz einer Hochverfügbarkeitslösung ist ausreichend: Der erfolgreiche Betrieb einer Hochverfügbarkeitslösung hängt von vielerlei Faktoren ab (Hardware, Netzwerk, Management etc.). Eine Hochverfügbarkeitslösung kann immer nur ein Teil eines Gesamtkonzeptes sein. Gerade hierbei unterscheiden sich mögliche Lösungen in ihrer Integration und Komplexität erheblich voneinander.

 

Haben wir ihr Interesse wecken können? Nutzen Sie die Gelegenheit und fragen Sie unsere Experten nach echter Hochverfügbarkeit.